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Stahlrohrpressung Troisdorf

Stahlrohrpressung Troisdorf

Die Ingenieurbüro Brenner GmbH erhielt von einer Arbeitsgemeinschaft zur Erschließung des Bebauungsplangebietes Sp 158 Blatt 2 in Troisdorf-Spich den Auftrag, die abwassertechnische Anbindung des Entwicklungs­gebietes von ca. 90 ha Industriegelände zu überplanen. Hierzu wurden verschiedene Varianten zur Anbindung an das Entwässerungsnetz des Abwasserbetriebes Troisdorf AöR notwendig.

Grundlage der gesamten Planung bildete eine digitale Vermessung des Gesamtareals mittels Drohnenbefliegung. Die Photogrammetrie­daten lieferten ein digitales Geländemodell, mit dem alle Planungsvarianten in räumlicher Lage und Höhenverlauf überprüft werden konnten.

Die präferierte Variante beinhaltete schließlich ca. 900 m Abwasser­sammler der Nennweiten DN 400 – DN 600. Zur Anbindung an das bestehende Gewerbegebiet Troisdorf-Spich war die Unterquerung der sechsspurigen Haupttrasse der Deutschen Bahn zwischen Köln und Troisdorf notwendig sowie die Parallelverlegung und Unterquerung der Bundesstraße B8. Hier wurden konzeptionell zwei Stahlrohr­pressungen mit innenliegender Schneckenförderung geplant und im Rahmen von Kreuzungsanträgen genehmigt.

Endpunkt des neuen Sammlers ist der bestehende Hauptverbindungs­sammler des Wasser und Bodenverbandes Wahn, der zur Kläranlage Köln-Wahn zwischen Abwasserbetrieb Troisdorf und den Stadt­entwässerungs­betrieben Köln führt, mit denen die Planungen im Rahmen eines Erschließungsvertrages abgestimmt wurden.

Video Stahlrohrpressung Zündorfer Weg

Video Flugsimulation Spich

Trinkwasser-Transportleitung Bad Ems-Schmidtenhöhe

Trinkwasser-Transportleitung Bad Ems-Schmidtenhöhe

Im Zeitraum 2013 – 2014 wurden im Auftrag der Verbandsgemeindewerke Bad Ems umfangreiche Planungen für eine insgesamt ca. 2.700 m lange Trinkwassertransportleitung in Nennweite DN 250 zwischen den Versorgungsgebieten Koblenz und Bad Ems durchgeführt. Da die Leitung das hochwertige Landschaftsschutzgebiet des ehemaligen Truppen­übungs­platzes Schmidtenhöhe durchquert, in dem u. a. ein Beweidungsprojekt des NABU Rheinland-Pfalz angesiedelt ist, mussten für die Verlegung der Trinkwasser­leitung umfangreiche Anforderungen des Naturschutzes überprüft werden.

Zusätzlich waren die Belange der militärischen Restnutzungen sowie einer örtlichen Tongewinnungsstelle zu berücksichtigen.

Im Zuge der Baumaßnahmen zwischen Herbst 2014 und Sommer 2015 wurden insgesamt sieben Stahlbetonbauwerke zur Einrichtung von Kontroll- und Regelorganen in Fertigteil-Sandwich-Bauweise errichtet. Die Trinkwasserleitung wurde auf ca. 1.500 m in offener Bauweise verlegt. Weitere 1.200 m wurden grabenlos durch Spülbohrungen eingebracht während die restlichen 2.000 m im Pflugverfahren (200 t-Pflug) verlegt wurden.